Verarbeitung von ökologischen Lebensmitteln.

Klare Vorschriften für Bio-Produkte

Die Verbraucher müssen darauf vertrauen können, dass die Zutaten in einem Bio-Produkt tatsätlich ökologisch sind, und dass man bei der Herstellung nicht Methoden verwendet hat, die im Widerspruch zu den ökologischen Gedanken über sichere und gesunde Lebensmittel sind.
Deshalb müssen die Unternehmen, die ökologische Erzeugnisse verarbeiten, eine Reihe von klaren Regeln einhalten.

In der Beratung von der Direktorat für Lebensmittel über ökologische Lebensmittel steht, dass ein Bio-Produkt nicht:

  • Gentechnisch veränderte Zutaten oder Zutaten hergestellt durch genetische Veränderung beinhalten muss.
  • Für ionisierende (bakterizide) Bestrahlung ausgesetzt werden muss.
  • Zusatzstoffe enthalten muss, andere als die 38, die in ökologischen Erzeugnissen erlaubt sind. Unter anderem sind Färbung und Süßstoffe in der Regel nicht erlaubt. Im Vergleich dazu enthält die Liste der Zusatzstoffe in konventionellen Lebensmitteln ungefähr 350 Substanzen.

 
Alles ökologisch

 
Grundsätzlich müssen alle Zutaten aus der ökologischen Landwirtschaft, ökologisch sein. In der Praxis gibt es immer noch Schwierigkeiten, alle Rohstoffe in organischer Form zu bekommen. Dies ist zum Beispiel der Fall mit bestimmten Gewürzen.
Deshalb ist es für ein Unternehmen erlaubt, bis zu fünf Prozent Nicht-Bio-Zutaten bei der Herstellung des Bio-Produktes zu benutzen.


Sanfte Verarbeitung


Die Verarbeitung von Bio-Produkte muss so schonend wie möglich sein, hört sich die Haltung der ökologischen Bewegung an. Damit herstellt man die natürlichsten Produkte. Auch wenn der Staat und die EU-Vorschriften es nicht erfordert, 
sorgt man oft für eine sehr schonende Behandlung in der Produktion.
Zum Beispiel wird allem Bio-Milch in Dänemark ist nicht für eine Homogenisierung ausgesetzt, ein Prozess, wodurch die natürlichen Fett-Teilchen in Stücke zerschlagt werden.
Darüber hinaus haben einige organische Molkereien den gesamten Produktionsprozess so organisiert, dass die Milch so wenig wie möglich gepumpt wird.


Umfassende Kontrolle


Verarbeitung und/oder Verpackungen von Bio-Produkte unterliegen einer umfassenden staatlichen Kontrolle. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um eine kleine lokale Bäckerei geht, die eine einzige Art von Bio-Brot backen, oder ob es sich um einen großen Schlachthof geht, der mit der Verarbeitung von vielen Arten von Fleisch und Aufschnitt arbeitet.

Bevor das Unternehmen die ökologische Erzeugung beginnt, muss man der lokalen Lebensmittelbehörden (die zu dem Ministerium für Lebensmittel gehören) mitteilen, dass man mit der Produktion anfangen möchte.


Diese Mitteilung muss beschreiben, welche ökologischen Lebensmittel das Unternehmen verarbeiten möchten und wie sie das tun werden.

Auf der Grundlage der Mitteilung und in der Regel nach einem Besuch in der Firma bereiten die Lebensmittelbehörden eine sogenannte „Ökologie Bericht“. Es wurde im Detail beschrieben, welche konkreten Anforderungen des Unternehmens erfüllen müssen, um den ökologischen Regeln einhalten zu können.


Zwei Dinge stehen im Mittelpunkt in der Ökologie-Bericht

 

  • Die erste ist die Forderung, auf die Buchhaltung von den organischen Rohstoffen, die kommen und die organische Produkte, die ausgehen. Jeden Kauf von Zutaten muss mit einem Belege nachgewiesen werden und deren ökologischen Zustand muss eindeutig dokumentiert werden mit Bestätigungs-Dokumente von den Lieferanten. Separate Aufzeichnungen über die Verkäufe von Bio-Fertigprodukte müssen gemacht werden.
  • Die zweite ist, dass die Herstellung von biologischen und konventionellen Erzeugnissen stark voneinander getrennt werden muss.

Es kann entweder durch physische Trennung der beiden Arten der Produktion stattfinden. Dies ist oft der Fall in größeren Unternehmen. Oder es kann Trennung in der Zeit sein. Zum Beispiel, wo der lokalen Bäcker seine Tagen damit anfangen, das organische Brot zu backen und erst später das konventionelle Brot macht.
Die Anforderungen für die Trennung sind so streng, dass ein Metzger sein Messer reinigen und  desinfizieren muss, bevor er mit dem Messer in der ökologischen Erzeugung schneidet, wenn er das Messer vorher in konventionellem Fleisch benutzt hat.

Mindestens einmal im Jahr Treffen der Betreuer von der lokalen Lebensmittelbehörden die Unternehmen und machen eine gründliche Überprüfung von alles, was mit dem Bio-Verarbeitung zu tun hat. Es wird nachgewiesen, dass die Anforderungen von dem „Ökologie Bericht“ gefolgt wird.

Als ein Teil von der Ökologie-Kontrolle ist auch ein Cross-Check eingeschlossen, wo man die Daten von den Unternehmen miteinander vergleicht.
Zum Beispiel, die Informationen von dem Bäcker über seinen Kauf von Bio-Mehl werden mit Informationen über die Verkäufe der Mühle an ihn verglichen.

Wenn ein Unternehmen nicht die Vorschriften des Ökologie-Bericht folgt, drohen diese Sanktionen:

Kleine Fehler und einfache Schlamperei: Eine Verpflichtung, die Situation zu bereinigen.
Wesentliche Fehler und Lücken: Befehl und Geldstrafe.
Schwere oder wiederholte Versäumnisse und bewusster Betrug: Geldstrafe und Verbote des Handels mit ökologischen Erzeugnissen.

Prüfbescheinigung für aufbereitete Erzeugnisse aus ökologischer Produktion